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Jochen Gerz Künstler/innen
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NO!art ist
die strategische
Kreuzung,
auf der sich
künstlerische
Produktion und
gesellschaftlich
kulturelle Aktionen
begegnen.

STUETZPUNKT
FOUNDATION

NO!manipulation

 
Portrait Jochen Gerz, Foto: Dietmar Kirves

JOCHEN GERZ, geboren 1940 in Berlin. Begann mit Arbeiten in der Konkreten Poesie und beschäftigt sich seit den 60er Jahren mit Environments, Aktionen und Videotapes. Anfang der 70er Jahre war er als Auslandskorrespondent bei der mediacontact agency von Dietmar Kirves in Düsseldorf involviert, er stellte dort aus und ermöglichte Publikationen von Jean le Gac und Sarkis. In den 90er Jahren engagierte er sich in der desolaten Mahnmalkultur. Lebt in Rylane, Lomanagh, Irland.   HOMEPAGE +++ WIKIPEDIA

2019  EUROPA EIN VERSPRECHEN GEBEN | Projekt, Bochum
2015  PLATZ DES EUROPÄISCHEN VERSPRECHENS | Projekt, Bochum
2014  NATIONEN SIND EIN BISCHEN ENG | Interview, Deutschlandfunk Kultur
2011  2-3 STRASSEN | DuMont Buchverlag, Köln
2010  2-3 STRASSEN | Dortmund, Duisburg, mühlheim an der Ruhr
2008  ICH SIGFRIED UIBERREITER | Kultur Steiermark, Graz
2007  PLATZ DES EUROPÄISCHEN VERSPRECHENS | Bochum
2004  MAHNMAL UND PEINLICHKEIT | Widersprüche der "Erinnerungskultur"
2003  NO!art in BUCHENWALD | Boris Lurie: Geschriebigtes-Gedichtigtes
           Beitrag zum Katalogbuch:  2146 STEINE
1972  BEITRÄGE FÜR DAS TELEFONBUCH VON PARIS | art info 4, Düsseldorf
1971  AUSLANDSKORRESPONDENT | mediacontact, Düsseldorf
1970  EIN TAG | mediacontact, Düsseldorf

Einzelausstellungen    Gruppenausstellungen

NO!art-involvierte Künstler: ARMENTO + ARONOVICI + BAJ + BARATELLA + BECHER + BROWN + BRUNET + BRUS + CHORBADZHIEV + D'ARCANGELO + DAYEN + DE RUVO + EHM-MARKS + ERRO + FABRICIUS + FISHER + GATEWOOD + GEORGES + GERZ + GILLESPIE + GILMAN + GOLDMAN + GOLUB + GOODMAN + HALLMANN + HASS + HJULER + KAPROW + KIRVES + KUSAMA + KUZMINSKY + LEBEL + LEVITT + LONG + LST + LURIE + MASTRANGELO + MEAD + MESECK + PATTERSON + PICARD + PINCHEVSKY + RAMSAUER + RANCILLAC + ROUSSEL + SALLES + SALMON + SCHEIBNER + SCHLEINSTEIN + STAHLBERG + STUART + TAMBELLINI + TOBOCMAN + TOCHE + TSUCHIYA + VOSTELL + WALL + WOLF + WOYTASIK + ZOWNIR

NO!art hat weit über 1964 hinaus und auch vor 1958 existiert. Das von den Kunsthistorikern behauptete "Stichtagsdatum" 1964 ist völlig künstlich. Solche Stichtage sind bei Kunsthistorikern üblich. Sie dienen der Katalogisierung und vor allem der Akkreditierung des Geldwerts auf dem Kunstmarkt. Die Stichtage haben auch eine verheerende Wirkung auf die Produktion von Künstlern, denen auf diese Weise eingeredet wird, dass das, was sie nach einem Stichtag produzieren, zweitrangig ist und nicht mehr in die "neue Zeit" gehört. Der Kunstmarkt hasst es aus praktischen Gründen wegen der Verwirrung über den Geldwert. Das ist der eigentliche Hauptgrund dafür, dass Kunsthistoriker und Kritiker auf diesem manipulierten Maßstab beharren wollen. - Boris Lurie, 2003.

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